Licht

Im Schatten

Warum

Brauner, komm!

Ritt durch den Herbst
Und durch den Winter


Wenn

Gleichnis

In einem Garten

Hände

Güte

Mondsichel

Abend

Glück

Danke

Herbst

Ich glaube

Bücher

Sommernacht

Stille


Ritt durch den Herbst

Ein goldener Herbsttag, ein fleißiges Pferd,
Was gibt es wohl Schöneres auf dieser Erd?
Die Wälder leuchten in herbstlichem Glühn,
O lasse die Stunden so schnell nicht verziehn.

Die Quelle rauscht munter, noch fließet sie schnell,
Ach trabte mein Pferd doch heut auf der Stell!!
In der Hecke die Schlehen, Hagebutten am Strauch!
Und das alles – das alles siehest Du auch


Und durch den Winter

Heut tritt Dein Fuß auf welkes Laub,
ich hör es rascheln- Blätter fallen.
Bald wird der harte Schlag des Hufs
Durch kahle Wintertage hallen.

Es knirscht der Schnee, es bricht das Eis.
Der Sommerweg liegt jetzt verschneit.
Hier bin ich oft mit Dir geritten-
Zur Sommerzeit.

Du Brauner lauschst, spürst Du mein Sinnen?
Ahnst Du mein Denken und mein Lieben?
Trab vorwärts nur und nimm mich mit!
Du Brauner bist mir treu geblieben.